Page 15 - Galerie Ewald Schrade - Mochental - Tobias Röthel - Stahlwerke
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Im weich geglühten Zustand des Stahls wurde eine gegen
                                                                 die Spannung und Parallelität wirkende Drehbewegung in
                                                                 der Kombination mit Ziehen und Stauchen ausgeführt. Rasant
                                                                 schnellende Windungen erzeugen im mittleren Bereich heftig
                                                                 aus der Senkrechten herausgeschleuderte Zwischenräume
                                                                 und Durchbrüche. Die umeinander fließenden Stahlbänder
                                                                 drehen einerseits ausladende Pirouetten und umspielen
                                                                 andererseits als ruhigeres Pendant eine gedachte, stabili-
                                                                 sierende Mittelachse. Auf der metaphorischen Ebene lassen
                                                                 diese verschlungenen, kokettierend sich umwerbenden
                                                                 Flacheisenpartner, die sich stellenweise kaum berühren, an
                                                                 verschiedenste Beziehungssituationen im Gegensatzbereich
                                                                 Nähe–Distanz denken.




























































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